Fördermittel und Kredite für mehr Energieeffizienz

Fördermittel steigt bis zur Glühbirne

Unternehmen beantragen mehr Fördermittel und Kredite für Energieeffizienzmaßnahmen

Wie das BMWi mitteilte, sind die Kreditzusagen für die „KfW-Energieeffizienzprogramme“ im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 2,9 Milliarden Euro gestiegen.

Beim „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse“ werden Investitionsmaßnahmen gefördert, die eine Energieeinsparung von mindestens 10 % erzielen (Einstiegsstandard). Sind es mindestens 30 %, wird dies als Premiumstandard berücksichtigt. Gefördert werden unter anderem:

  • Maschinen, Anlagen und Prozesstechnik
  • Druckluft, Vakuum und Absaugtechnik
  • Elektrische Antriebe und Pumpen
  • Prozesskälte und Prozesswärme
  • Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung für Produktionsprozesse
  • Mess, Regel- und Steuerungstechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Gefördert werden in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden durch zinsgünstige Kredite bis zu 25 Millionen Euro pro Vorhaben.

Ebenfalls ist das zugesagte Volumen für das Fördermittelprogramm „Erneuerbare Energien – Standard“ von 2,1 auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen. Hierbei werden folgende Anlagen durch zinsgünstige Kredite bis zu 50 Millionen Euro pro Vorhaben gefördert:

  • Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (PhotovoltaikAnlagen, Wasserkraftanlagen, Windkraftanlagen, KWK-Anlagen, Batteriespeicher, …)
  • Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen nur zur Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien
  • Wärme/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Flexibilisierung von Stromnachfrage und angebot, Digitalisierung der Energiewende mit dem Ziel, die erneuerbaren Energien systemverträglich in das Energiesystem zu integrieren
  • ContractingVorhaben und Modernisierungen mit Leistungssteigerung

Förderberechtigt sind neben in- und ausländische private und öffentliche Unternehmen – unabhängig von der Größe – auch Privatpersonen und gemeinnützige Antragsteller, Genossenschaften, Stiftungen, Vereine, Freiberufler, Landwirte, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts und kommunale Zweckverbände.

Möchten Sie von den Fördermitteln profitieren? Kommen Sie auf die Berater der GILDEMEISTER energy efficiency GmbH zu. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung der Fördermittel.

Quelle: BMWi, KfW

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